Was haben die Osternestsuche und Recruiting gemeinsam? - HR Relations
Recruiting, Zielgruppenanalyse Recruiting, Recruitingstrategie
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Was haben die Osternestsuche und Recruiting gemeinsam?

In meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich Sie gerne auf eine Zeitreise einladen – eine Zeitreise in Ihre Vergangenheit.

Können Sie sich noch an Ostern in Ihre Kindheit erinnern? Wie aufgeregt Sie waren, wenn es darum ging, das Osternest zu finden? Ich sehe es jedes Jahr vor mir, wie es Kindern geht, wenn sie mit der Osternestsuche beginnen. Mir ist es da sicherlich ganz gleich ergangen. Die Spannung ist am Höhepunkt. Fragen über Fragen schwirren im Kopf herum: Wo wird das Nest versteckt sein? Wie lange werde ich suchen? Was wird im Osternest drinnen sein? … Ich sehe es allerdings auch gut vor mir, wie es ist, wenn nach bereits 10 Minuten die lieben Kleinen noch immer nicht fündig geworden sind. Ungeduld machte sich breit. Irgendwann kommt Enttäuschung dazu. „Das ist langweilig“, hört man spätestens dann. Jetzt ist der Zeitpunkt da, wo die Lust am Suchen verloren geht.
„Bitte hilf‘ mir suchen.“ „Sag‘ nur warm oder kalt“. Mit Hilfe der Eltern wird das Nest dann auch gefunden und die Freude ist riesengroß.
Sie denken sich jetzt vielleicht – was für eine schöne Geschichte. Lang, lang ist es her. Die Recruiterinnen unter Ihnen können das Gefühl möglicherweise schneller abrufen. Denn in ihrer täglichen Praxis ist das Gang und Gebe, dass sie monatelang nach den passenden Kandidatinnen suchen. Am Anfang macht es noch großen Spaß. Die ersten Bewerbungen treffen ein. Es ist nur leider keine passende Bewerberin dabei. Also geht die Suche weiter und weiter und weiter. Irgendwann einmal nach ein paar Wochen kann man die Frage nach der offenen Stelle nicht mehr hören. Man hat (vermeintlich) überall gesucht, alles gemacht und eigentlich weiß man nicht mehr, wo man sonst noch suchen könnte. Wer könnte also jetzt die Rolle der „Einflüsterer“ aus unserer Ostergeschichte übernehmen?
Aus meiner Sicht kommt hier nur einer in Frage: die Kolleginnen aus dem Fachbereich, für den Sie suchen. Wer weiß besser, wo man auf „ihresgleichen“ trifft als die Zielgruppe selbst?
Statt „warm oder kalt“ können Sie zum Beispiel folgende Fragen an den Fachbereich stellen: Verfügt Ihre Zielgruppe über ein starkes Netzwerk? Was sind üblicherweise die Hobbies, Interessen und Leidenschaften? Sind Personen aus der Zielgruppe eher verheiratet oder ledig, mit Kind oder kinderlos? Wo machen sie Urlaub? Welche Zeitschriften lesen sie? Wo gehen sie einkaufen? Was ist ihnen wichtig und was mögen sie gar nicht? Welchen Sport machen sie und welche Gedanken beschäftigen sie tagtäglich? Mit diesen Fragen könnten Sie das Gebiet der Suche bereits stark eingrenzen. Von diesen Fragen gibt es noch unzählige. Am besten Sie starten einmal mit einem Fragenkatalog, den Sie dann laufend um neue Frage ergänzen, um dann irgendwann gleich vor Ihrer Zielgruppe zu stehen, wenn Sie mal Verstärkung im Team brauchen.
Und keine Sorge, dass Sie „lästig“ sind, nach unserer Erfahrungen freuen sich die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn man sie einbezieht.
Und wenn die Personalsuche wie in der Ostergeschichte ein Happyend hat, dann hat sich der ganze Aufwand doch gelohnt oder? Was meinen Sie?

Herzlichst,
Marlies

 

Marlies Pree-Moharitsch
marlies.pree-moharitsch@hr-relations.com

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