Veränderungsfähigkeit trifft Mindset. - HR Relations
Change Management, Mindset, Happy work, Employee Experience
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Veränderungsfähigkeit trifft Mindset.

Sie denken noch, „jetzt läuft es endlich“ und schon klopft die nächste Neuerung an. Beruflich sind wir immer wieder gefordert, uns auf neue Dinge einzustellen. Umstrukturierungen, Kosteneinsparungen, Produktlaunches, neue Kolleginnen, etc fordern uns immer wieder auf, unsere Komfortzone zu verlassen und uns an das Neue zu gewöhnen. Dem einen gelingt der Umgang mit Veränderungen besser, dem anderen weniger gut. Woran liegt das?

Mit Veränderungen ist es ja meist so eine Sache. Sobald man das Gefühl hat, die Veränderung aktiv mitgestalten zu können, kann man ihr hier und da auch etwas Positives abgewinnen ;-). Wenn man jedoch „vor vollendete Tatsachen“ gestellt wird, wird es schwierig und zwar für alle Beteiligten – für Unternehmer und Mitarbeiterinnen.

Ich vermute, für die meisten Unternehmen ist die Einbeziehung der Mitarbeiterinnen in Veränderungsprozesse kein großes Geheimnis mehr. Die Zeiten, wo eine Person alleine entschieden und alle anderen kommentarlos umgesetzt haben, sind (Gott sei Dank) vorbei. Ohne die Mitarbeiterinnen geht es in einer komplexen Arbeitsumgebung nicht mehr. Die Gefahr, dass etwas dabei übersehen wird, ist zu groß.

Wie beeinflusst aber unsere Denkweise, unsere Haltung, unsere Werte die Veränderung. Maßgeblich – davon bin ich überzeugt. Leider wird auf die Einstellung der Mitarbeiterinnen bis dato wenig geachtet. Wo die Reise hingeht ist klar, aber wie die Mitarbeiterinnen dazu stehen, welche Vorbehalte sie haben und welche Erfahrungen sie gemacht haben, ist Unternehmen meist nicht so bewusst, dabei sind diese wesentlich dafür, wie jemand mit Veränderung prinzipiell umgeht.

Eine meiner Führungskräfte hat immer gesagt: „Über diese Brücke gehe ich erst, wenn ich davorstehe.“ Damit hat er gemeint, dass er sich erst Gedanken über die Situation macht, wenn diese auch tatsächlich eintritt. Mehr als 95 % unserer Sorgen, die wir uns tagtäglich machen, werden niemals Realität. Mich begleitet dieser Satz seitdem immer, wenn es um hinderliche Gedanken und Einstellungen bei Veränderungsthemen geht.  

Wenn man einmal nachfragt, wie Menschen Veränderungen im Nachhinein gesehen, beurteilen, dann sehen doch die meisten die Veränderung als etwas Positives an. Sicherlich hängt diese Sichtweise dann auch mit einem gewissen Grundvertrauen zusammen, dass dieser Mensch besitzt. Glaube ich daran, dass alles gut wird und sich zum Besseren verändert, dann bin ich auch eher bereit mitzuwirken.

Zum Beginn quasi als Kickoff eines Veränderungsprozesses können diese Einstellungen auch einmal mit Hilfe eines Workshops begleitet werden.

Dabei kann man die eigenen Mitarbeiterinnen mit folgenden Fragen konfrontieren:

Was bedeutet Veränderung für Sie?

Was brauchen Sie, um eine Veränderung zu begleiten?

Welche Rolle haben Führungskräfte aus Ihrer Sicht in einer Veränderung?

Was ist bei einer Veränderung immer zu beachten?

Was sind die Chancen einer Veränderung?

Was sind die Hürden einer Veränderung?

Was sind die Erfolgsfaktoren, wenn es um Veränderung geht?

Sicherlich fallen Ihnen selbst dazu auch noch Fragen ein. In so einem Workshop wird schnell deutlich, wie die einzelnen Teammitglieder die Veränderung beurteilen und ob es eher leicht oder eher schwer wird, sie ins Boot zu bekommen. Jedenfalls bekommen Sie Hinweise und Informationen geliefert, mit denen Sie gut weiterarbeiten können. Aber welche Fragen kann ich mir selbst stellen, wenn die Welle der Veränderung meinen unmittelbaren Arbeitsbereich betrifft? Schließlich kann ich meiner Situation ja auch etwas Positives abgewinnen. Ich kann mir die Zeit nehmen, Bilanz zu ziehen, mich neu auszurichten und folgende Antworten zu finden:  Habe ich ein klares Bild vom Ziel bekommen? Wie muss die neue berufliche Situation sein, damit sie auch für mich gut passt? Welche Rahmenbedingungen sind mir dabei wichtig? Wie werde ich über die Veränderung in 5 Jahren denken? Welche Ressourcen und Kompetenzen habe ich, um gut in die Veränderung zu gehen bzw was brauche ich eventuell noch dazu? Was kann ich zu den einzelnen Veränderungsschritten aktiv beitragen? Wie kann ich mein Team dabei unterstützen, in die Veränderung zu gehen? Ihnen fallen bestimmt noch einige zusätzliche Fragen ein, die es hier zu beantworten gäbe. Und eines sei Ihnen verraten: je öfter Sie Veränderungen aktiv begleiten, um so gelassener werden Sie werden.              

Herzlichst, Ihre Marlies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marlies Pree-Moharitsch
marlies.pree-moharitsch@hr-relations.com

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